TextQuest - Software

Suche



Vorteile: interaktive Codierung

Erkennung von negierten Suchbegriffen

Umfangreiche Validierungsmöglichkeiten

Inhaltsanalyse

Das Kernstück von TextQuest ist die Inhaltsanalyse, dazu werden Kategoriensysteme verwendet. Diese bestehen aus ein Suchbegriffen, jeder Suchbegriff ist ein Indikator für die jeweilige Kategorie. Zur Zeit werden fünf standardisierte Kategoriensysteme mitgeliefert, die sofort eingesetzt werden können:

 

  • RID: Regressive Imagery Dictionary englisch von Colin Martindale: 3940 Suchbegriffe in 65 Kategorien
  • RID: Regressive Imagery Dictionary von Colin Martindale deutsch: 4575 Suchbegriffe in 43 Kategorien, basierend auf der Übersetzung von Renate Delphendahl.
  • Harvard: Harvard Psychological Dictionary von Philip Stone englisch: 16776 Suchbegriffe in 105 Kategorien.
  • HKW: Hamburger kommunikationssoziologische Wörterbuch von Alexander Deichsel: 5929 Suchbegriffe in 86 Kategorien.
  • DAW: Dresdner Angstwörterbuch von Hendrik Berth: 1493 Suchbegriffe in 6 Kategorien
  • Kontakt: Kategoriensystem für die Analyse von Heirats- und Kontaktanzeigen von Klaus Merten, Helmut Giegler und Harald Klein: 1363 Suchbegriffe in 38 Kategorien.

Bei der Definition von Suchbegriffen für ein Kategoriensystem sind Wörter, Teile davon, Wortfolgen und Wortstammfolgen möglich. Bei Wortstammfolgen handelt es sich um Zeichenketten - bis zu sechs - die innerhalb einer Texteinheit gleichzeitig vorkommen müssen. Dabei können Distanz und Reihenfolge beeinflußt werden. Jokerzeichen wie ? und * dürfen auch verwendet werden. Mehrdeutige und negierte Suchbegriffe können interaktiv am Bildschirm kodiert werden, der Kodiervorgang kann auf vielfältige Weise durch Protokolldateien kontrolliert werden:

  • Datei der Texteinheiten der potentiell mehrdeutigen Suchbegriffe
  • Datei der unkodierten Texteinheiten
  • Datei der Texteinheiten mit Negationen
  • komplette Kontrolle des Kodiervorganges

TextQuest arbeitet mit Kategorienetiketten, was einerseits zur Dokumentation der Kategorisierung zwingt, andererseits aber für Komfort sorgt, denn sowohl bei der interaktiven Kodierung als auch in den Ausgabedateien werden die Kategorienetiketten ausgegeben. Bei der interaktiven Kodierung sind sie eingeblendet, und die Codierung ist per Mausklick möglich. Bei der Erstellung einer Systaxdatei für Statistiksoftware (ConClus, SAS, SPSS) werden die Kategorienetiketten als Variablennamen verwendet.

Negierte Suchbegriffe werden erkannt, wenn vor und/oder nach dem Suchbegriff Indikatoren für Negation gefunden werden. Diese Indikatoren liegen als Dateien vor und können geändert werden. Auch mehrfache Negation wird erkannt. Die Unterschiede zwischen automatischer und interaktiver Kodierung wird durch den ICRC (interactive coding reliability coefficient) gemessen. Die Generierung von Setups für die PC-Versionen von SAS, SPSS, SimStat und ConClus (Clusteranalyse) erleichtern die statistische Analyse, zumal dank der Kategorienetiketten die Variablen etikettiert sind. In der Datei der nichtcodierten Texteinheiten sind alle Texteinheiten enthalten, in denen kein einziger Suchbegriff vorkam; diese Datei kann als Grundlage zur Erweiterung eines Kategoriensystems dienen.